News des Tages: Es war nie geplant, Pride weiter zu führen!

Diese schockierende Nachricht liess Dana White rausrutschen in einem Interview mit CBS SportsLine:

Interviewer: Denkst du, dass Zuffa einen Fehler in der Kalkulation gemacht hat, beim Vertrags-Abschluss mit Pride?
Dana White: Nein, überhaupt nicht. Ich war nur interessiert in der Bibliothek von Pride. Dies war alles, was ich wollte.

Mit Bibliothek meint Dana White die Rechte der Pride Videos und DVDs und sonstiger Produkte, welche Pride im Verkauf hat!

Ich bin mir sicher, dass Nobuyuki Sakakibara (der ehemalige Besitzer von Pride) nie mit einer solchen Aussage gerechnet hat. Noch an der grossen Pressekonferenz, wo die Übergabe publik wurde gab er bekannt, dass Pride nun noch stärker werden wird unter der Führung von Zuffa…

Dies macht einem sehr traurig… und auch wütend… ich liebte Pride… Sayonara geliebte Fight-Organisation!😦

30 Antworten zu News des Tages: Es war nie geplant, Pride weiter zu führen!

  1. sholtejiujitsuprincegeorge sagt:

    jetzt möchte ich ihn endgültig töten,
    diesen fluchenden schleimbeutel

  2. TheBeast sagt:

    die Worte wo mir zu Dana einfallen, behalt ich auch lieber für mich …. bzw. war ja irgendwie klar … hauptsache die Konkurenz platt machen egal wie …. kein Wunder das gleich nach der Übernahme die geplanten Veranstaltungen aufs Eis gelegt wurden …

  3. Doc sagt:

    das ist doch wohl ein scherz? dieser verdammte arrogante W…….
    dem ist doch irgendwas zu kopfe gestiegen. der laufbursche einer mafiafamilie hält sich für unfehlbar! hi hi hi
    ich bin sowas von stinksauer, nicht wegen der aussage, sondern weil ich mir sowas von anfang an gedacht habe. eine klassische feindliche übernahme wie aus dem kapitalismus lehrbuch.
    ich bin einfach nur daürber enttäuscht, daß mir die drei von der tankstelle (fertitta bros. und trottel white) meine mit abstand liebste fight organisation zerstört haben.
    auch diese falsche hoffnung die einem vermittelt wird in dem die leute einfach behaupten, im august 2007 wird es wieder ein Pride event geben (japan Allstars). aber das war gelogen! habe mir zufällig vor kurzem PRIDE DECADE angeschaut, am schluß wird da ja die pressekonferenz vom verkauf gezeigt (oder zumindest einige auszüge) Einer der fertittas sagte: das er ein absoluter mma fan ist und deshalb pride gekauft hätte um es nicht untergehen lassen zu müssen, sondern in neuem glanz erscheinen zu lassen (=sinngemäß!)
    davon merkt man allerdings nichts, lediglich kann man feststellen, daß die ufc die Pride Homepage für werbebanner der kommenden ufc und wec events mißbraucht.
    und zu guter letzt: white sagte es gab nie und es wird nie schlechte fighter in der ufc geben. aber das daß niveau nur durch den zuwachs von pride fightern sich um einiges erhöht hat , verschweigt er dabei! keith jardine ist z. bsp. so ein kämpfer, der meiner meinung nach nichts in der oberlige zu suchen hat.

  4. colonel stuart sagt:

    Pride war einfach die geilste Organisation!

    Ich hoffe, dass White mal einen ordentlichen Dämpfer in Zukunft kriegt!!! Er ist so ein arrogantes A… und außerdem verlogen!

    Ich würde ihn ja gerne boykottieren, aber das ist durch das neue Staraufgebot von der UFC leider nicht möglich.

    DANA SUCKS!!!

  5. MisterSambo sagt:

    Das gute daran ist, dass wir jetzt die UFC Events problemlos und ohne Schuldgefühle im forum gratis runterladen werden und den Whity halt so boykottieren, in dem er kein Geld für seine PPV’s erhält.

    Aber ehrlich gesagt, wenn ich in seiner Situation gewesen wäre und die gleiche Möglichkeit gehabt hätte, denke ich dass ich sie auch genutzt hätte. Ich hätte es jedoch anders kommuniziert.

  6. andyhug4ever sagt:

    Falls ich in der Situation der Zuffa’s und White’s dieser Welt währe und mir die Möglichkeit geboten würde, Pride zu übermehmen, würde ich die Organisation nicht sterben lassen.

    Für mich ist und war Pride immer die Nummer 1 im MMA. Auch in Japan sehr erfolgreich und somit hätte ich in Amerika die UFC betreut und in Japan Pride weitergeführt.

    Schade und echt zum kotzen…😦

  7. Vato loco sagt:

    Die hätten das wirklich so geil machen können aber wie das halt so ist wurde nix draus!Mein vorschlag damals war ja die beiden organisationen am laufen zu halten in amerika die ufc und in japan Pride,so wie Rene schon gesagt hat .Und dann jedes jahr oder jedes zweite alle titelträger der jeweiligen organisationen in einen extra turnier aufeinander treffen zu lassen um denn besten der besten zu ermitteln.

  8. […] Pride-Veteran Hidehiko Yoshida (38) war bis Anhin vehementer Pride-Anhänger und versuchte auch nach dem Niedergang den Namen Pride weiterhin bekannt zu halten, um das sinkende Boot doch noch über Wasser halten zu können, bis Zuffa endlich ihren ersten Event in Japan organisieren würde. Wie wir alle heute lesen konnten, wird es nicht dazu kommen… […]

  9. wanderlei sagt:

    Vergisst bitte nicht dass Sakakibara auch ein falscher Vogel war, der mit der Unterwelt Geschäftle gemacht hat und Kämpfe geschoben hat (COLEMAN der 50 G`s bekommen haben soll um absichtlich zu verlieren und ausserdem war die Offerte an RAMPAGE, der diese ablehnte…) Die Geschichte mit der Yakuza war doch da noch im Gange, wisst ihr noch?

    Aber natürlich war auch PRIDE für mich die BESTE Organisation, aber wir alle haben doch damit gerechnet.

    Ich hoffe nun wirklich, dass die Jungs vom Chute Boxe das Büro von Dana stürmen und ihn solange mit Headstomps bearbeiten, bis er alle Verträge wieder rückgängig macht.

    Dana nun ist es offiziell, ich hasse dich du Ratte!!!

    Pride 1 Wand 1 chute boxe 1

  10. Doc sagt:

    Toll, das man hier soviel gleichgesinnte trifft!
    ihr habt ja alle so recht!
    das mit dem ufc boykott nehme ich absolut errnst, es darf und kann nicht sein, das die ufc eine monopolstellung hat und somit das geschehen im mma universe diktiert.

  11. DAZsound sagt:

    Ich versteh nicht wieso niemand anderes PRIDE aufkauft und wieder zudem macht was es einmal war…die beste MMA Veranstaltung der Welt.
    Es muss doch irgendwo in Japan irgendwelche Multimillios oder Millardäre geben die doch genug Money da reinpumpen können…ich kann es nicht fassen das jetzt jeder grosse Fighter zur abgef*** UFC wechselt…bitte PRIDE come back …

  12. Grosses_O sagt:

    Ihr tut gerade so, als hätte Dana White PRIDE in den Ruin getrieben oder so. Er ist nicht dran schuld, dass die Organisation pleite gegangen ist, das sollte man nicht vergessen. Wenn Zuffa sich nicht die Rechte gesichert hätte, dann wäre PRIDE einfach pleite gegangen und auch so hätte es keine neuen Veranstaltungen gegeben, denn ich bin mir sicher, dass Sakakiraba PRIDE am liebsten an einen japanischen Investor verkauft hätte. Aber scheinbar gab es einfach keinen.
    Aber sicher, Dana White ist mal wieder der Buh-Mann und er ist überhaupt dran schuld, dass Fedor noch keinen Vertrag bei der UFC hat, PRIDE bankrott gegangen ist und CroCop von Gonzaga vernichtet wurde. Sicherlich hat der Mann Fehler und er ist nicht gerde ein Anwärter auf den Titel der sympathischsten Person auf der Welt, aber man darf auch nicht vergessen, was der Mann für das Mixed Martial Arts getan hat. Außerdem hat PRIDE die UFC jahrelang beschissen. Wie oft hat White UFC-Stars rübergeschickt und wie oft hat PRIDE das im Gegenzug gemacht, obwohl es abgesprochen war? Jetzt ist er halt am Drücker und ich würde den Pennern auch eins reinwürgen.

    Zudem hat er im Interview nie gesagt, dass er PRIDE gar nicht weiterlaufen lassen wollte. Er war eben aus finanziellen Motiven eher am Katalog der Firma interessiert und wer kann ihm das verdenken, er ist eben Geschäftsmann und muss an den Profit denken.

    Aber gut, ich sehe schon, das hier jegliche Objektivität verloren gegangen ist. Viel Spaß noch beim White-Bashing.

  13. Doc sagt:

    @ Grosses O:
    bist du der anwalt whites? was hat er denn für den Sport ausserhalb amerikas getan? gar nichts! er hat nur ständig seine hasstiraden in richtung japan losgelassen. Pride hat übrigens ebenfalls ihre stars geschickt. die ufc wollte doch sogar den japanischen markt erobern in dem sie in japan events veranstalteten (z.bsp. Ultimate Japan = vitor vs. wanderlei). ob das so die feine englische war….? apropos enlisch: weißt du was er jetzt tut? nachdem in anderen ländern (z.bsp. england) mittlerweile auch geld mit diesem sport zu verdienen ist , versucht er die anderen märkte auf der welt zu kontrollieren,: Ziel des ganzen ist es natürlich der absolute marktführer zu werden und alle mitbewerber vom markt zu drängen. denkt der kerl, das nur amerikaner (ufc) dazu in der lage sind anständige events zu organisieren?
    du wirst es nicht glauben, aber er ist meiner meinung nach tatsächlich daran schuld, daß fedor noch keinen vertrag mit der ufc hat. denn es ist ja wohl ganz offensichtlich das fedor in der ufc kämpfen will. nur kommt kein vertrag zustande, weil eine der beiden parteien total unflexibel ist. weil eine der beiden parteien auf einen exklusivvertrag besteht und fedor nicht mal an sambo contests teinehmen lassen will. Geschweige denn weitere mitglieder des red devil teams in der ufc kämpfen lassen wíll.
    fedor ist nun mal der beste heavyweightfighter der welt und sollte sein talent nicht an den erstbesten verschwenden der ihm am meisten bietet. das drumherum sollte ebenfalls stimmen. Oder würdest du an fedors stelle anders handeln

  14. wanderlei sagt:

    @Doc
    Genau meine Rede. Sogar die Legende Don Frye hat ja mal gesagt, dass der Pride Verkauf so etwas darstellt wie, wenn sich eine schöne Frau betrinkt und dann von einem hässlichen Kerl abgeschleppt wird…Wie Recht er doch hatte!

    Dana ist einer der für sich mehr Aufmerksamkeit beziehen möchte, als die Fighter, welche im Ring ihre Gesundheit und ihre Reputation aufs Spiel setzen.
    Zudem behandelt er Leute herablassend und respektlos, daher wahrscheinlich auch sein 1. Gedanke bei Fedor „der muss zu uns kommen…“ Aber Fedor lässt sich nicht so einfach in eine Ecke drängen.. Ich hoffe er bleibt standhaft und geht lieber zu K1 Heroes oder bleibt bei Bodog, damit der UFC wenigstens etwas entgegengesetzt wird.

    Klar ist die UFC gut in Bezug auf die Verdienstmöglichkeiten für Athleten, ich meine aber das Umfeld sollte auch dazu passen und hier sollte man hoffen, dass es noch Konkurrenz gibt, welche in Ungnade von Dana gefallene Athleten wie Renato Babalu Sobrail (der mal einen Aussetzer in seiner langen Karriere hatte) und Fans die auch MMA Kämpfe mit anderen Regeln bevorzugen ein Forum bietet.

    Chute boxe y Wand no. uno!

  15. Grosses_O sagt:

    @Doc:
    Nein, ich bin nicht der Anwalt von Dana White, aber dieses nervige rumgebashe geht mir einfach auf den Zeiger, weil es einfach überzogen ist. Was die UFC Events in Japan angeht, da war Zuffa noch nicht an der UFC beteiligt, sondern immernoch die SEG. White stieg mit Zuffa erst zu UFC 30 dazu.
    Was einige vergessen, White ist in erster Linie Geschäftsmann und so verhält er sich eben. Wenn ich die Chance habe, einen unliebsamen Konkurrenten auf legale Weise aus dem Weg zu räumen, dann muss ich so eine Chance einfach nutzen. Wie versucht er denn, die Märkte ihn England zu kontrollieren? Durch die drei UFC Events in GB? Ist doch gut, denn Cage Rage ist gelinde gesagt scheiße und so kriegen die MMA Fans endlich mal Qualität geboten, auch wenn UFC 72 ein sehr schwacher Event war. Und wenn er sich die Bezeichnung „Ultimate Fighting“ schützen lässt, ist das auch sein gutes Recht, denn der Sport heißt MMA und Ultimate Fighting ist eben eine Marke. Ganz normale Vorgehensweise eben. Und scheinbar ist niemand außerhalb der USA fähig, über mehrere Jahre hinweg anständige Events zu organisieren und auch zu finanzieren.

    Zu Fedor:
    Stell Dir vor, du bist Promoter und verpflichtest Fedor zu einem sehr hohen Preis. Du pumpst richtig Geld in die Vermakrtung, um ihn in den USA richtig bekannt zu machen und gibst ihm auch gleich einen Titleshot und dann lässt du ihn an einem Sambo-Turnier in Russland teilnehmen, wo er sich bei einem Unfall das Knie zerfetzt oder ähnliches. Dann sagt jeder, kann passieren aber für die UFC gehen dann Millionen den Bach runter. Und ich finde es gut, dass die UFC diese Sonderforderungen nicht eingeht, denn in allererster Linie wird Fedor dann Angestellter sein und warum sollte er Sonderrechte gegenüber einem GSP, Anderson Silva, Quinton Jackson oder Randy Couture haben, obwohl er noch nichts im Octagon gezeigt hat? Bei CroCop hat schließlich auch jeder gedacht, dass er die UFC-Heavyweight Division aufräumt und was war? Pustekuchen.
    Es geht wohl kaum um die anderen Red Devil-Mitglieder sondern wirklich um diesen Exklusivvertrag und ich bin da auf der UFC Seite. Ich will Fedor auch wieder kämpfen sehen, aber aus unternehmerischer Sicht verhält sich die UFC richtig. Wenn er nicht will, soll er eben zu EliteXC, Bodog oder Strikeforce gehen, damit dann die Firma an seinen Gehaltsforderungen zugrunde geht. Wer nicht will, der hat schon. Ganz einfach. Nur die UFC hat momentan die Mittel, ihn sich zu seinem Marktwert leisten zu können und das weiß sie auch und sie will eben ihr Geld, also ihre Investition, schützen.

  16. Doc sagt:

    @Grosses_O
    Das ist vollkommen richtig, daß Ultimate Japan von den Vorbesitzern organisiert wurde. Damit wollte ich eigentlich auch nur verdeutlichen, daß es schon mal eine Zusammenarbeit dieser Organisationen gab. Es hatte damals funtkioniert, nur seitdem die Zuffas und White im Business sind, kam da keine wirkliche Zusammenarbeit mehr zustande.
    Aus unternehmerischer Sicht hast du sicherlich recht, nur ist das hier kein Chatroom für Industrie Mogule oder Geschäftsleute! Ich denke mal, in erster Linie treffen sich hier MMA Fans um sich auszutauschen. Und das ist auch absolut in Ordnung so! UNd genau aus diesem Grund spielt der moralische Aspekt eine sehr grosse Rolle!
    Für mich ist die UFC vielleicht gelinde gesagt scheisse und deswegen ärgere ich mich doppelt über den Untergang von Pride. Ich hatte es bereits gestern erwähnt: dank der ehemaligen Pride Kämpfer kommt jetzt mal etwas Niveau in die Kämpfe der UFC. zu Cage Rage: Ich persönlich finde es sehr gut, daß sich eine Organisation aus Europa etabliert hat. Schade, daß du das nicht genauso siehst.
    Zur UFC Marktkontrolle:
    Es ist schon merkwürdig, daß die UFC so einen wichtigen Kampf (Hendo vs. Rampage) im Ausland (England) stattfinden lässt. Was meinst Du denn was die Herren damit bezwecken wollen?
    Für nächstes Jahr ist sogar ein Event in Deutschland geplant. Das zieht solchen Organisationen wie z. bsp.: der FFC oder Stapel MMA den Boden unter den Füßen weg. Support your Local Scene!

    zu Dana: Jemand der in der Öffentlcihkeit seine Angestellten beleidigt und vorführt hat so ein „gebashe“ absolut verdient. Dana macht viel um Geld zu verdienen, das ist absolut richtig! Wobei man oft das Gefühl hat, der Sport sei dabei nur Zweitrangig. Und es läuft darauf hinaus, daß die UFC alles daransetzt die einzige Ernstzunehmende Orga. in der Welt zu werden.
    Und wenn ich mich recht erinnere, gab es und gibt es doch immer wieder Probleme mit den Dopingtest in der UFC. Und das liegt in der Verantwortuing von Herrn White. Aber das ist sicherlich auch in Ordnung, denn es hilft der UFC beim Geld verdienen, richitg?
    Weißt Du, Geld verdienen ist nicht alles.
    Dana entwickelt sich, wenn er nicht schon längst so unterwegs ist, in Richtung Don King.

    Zu Fedor:
    Bei Pride ging es doch auch! Verletzungen zog er sich immer nur bei Pride Kämpfen, bzw. einem Autounfall zu. Also sollte die UFC Fedor in eine Kiste packen und immer nur zu Kämpfen herausholen, ja? Ausserdem muß man für Fedor keine PR Aktionen starten, das hat dieser Mann nicht nötig. Jeder Fight-Fan kennt Fedor. Versprochen!
    Und bedenke die zusätzlichen PPV verkäufe, wenn Fedor an Bord ist. Fedor bei der UFC, wäre für die Amis in jeder Hinsicht ein Gewinn.

    Peace!

  17. Grosses_O sagt:

    @Don:
    Was heißt hier, seit White dabei ist, kommt nichts mehr zustande. Die UFC hat ihre Zugpferde nach Japan geschickt und zurückgekommen ist nichts. Und das kann man wohl kaum Dana White zuschreiben. Denn falls eine Abmachung existiert haben sollte, hat er sich zumindest daran gehalten.
    Ich will hier doch keinen davon überzeugen, Dana White als den Gott des MMA hinzustellen, das ist schließlich Ken Shamrock *g. Aber man muss auch seine Sicht der Dinge verstehen, anstatt einfach auf ihn einzuprügeln. Davon schreibe ich ja hier.
    Als MMA Fan kann ich selbstverständlich die Trauer um den Untergang Prides nachvollziehen, ich habe Pride auch gemocht, auch wenn ich erst spät dazu gekommen bin.
    Aber alles auf White zu schieben ist einfach falsch. Er trägt auch nicht die Schuld an den deiner Meinung nach niveaulosen Kämpfen, denn einerseits ist er nicht für die Matches verantwortlich, sondern Joe Silva und andererseits kann er nichts dafür, wenn ein Tim Sylvia mit seiner Schlafwagen-Taktik gewinnt.

    zu Cage Rage: Die Show macht das beste aus ihren beschränkten finanziellen Mitteln, aber eine gute Show ist das am Ende trotzdem nicht. Ich würde mich freuen, wenn sich Cage Rage im Wettbewerb mit der UFC behaupten könnte, aber dann durch qualitativ hochwertige Fighter und Kämpfe und nicht durch irgendwelche Heimspiele.
    Rampage gegen Jackson hat nicht die Drawing Power in den USA wie ein Liddell-Kampf oder Franklin-Silva in Ohio und das wird wohl auch der Grund sein, warum man gerade diesen Fight nach Europa verlegt.
    Die lokalen Promotions werden auch weiterhin bestehen, da mache ich mir überhaupt keine Sorgen, da die UFC einfach nicht so viele Events im Jahr abhalten kann, um überall auf der Welt die Promotions in den Ruin zu treiben.

    Ich finde es interessant, dass du die Doping-Problematik ansprichst, nachdem in Japan ja überhaupt nicht getestet wird, denn komischerweise wurde Josh Barnett in den USA positiv getestet und in Japan bei PRIDE gar nicht? Komisch, oder? Ein MArk Coleman dürfte in den USA wohl gar nicht mehr antreten, denn der Körper ist nicht mehr normal, das kann mir keiner erzählen.
    Es gibt in jedem Sport Betrüger und White macht das einzig richtige, er suspendiert sie. Was soll er denn sonst machen? Sherk wird demnächst auch seinen LW-Titel am grünen Tisch verlieren und schon passt das.

    Zurück zu Fedor:
    Ja, jeder MMA-interessierte sollte Fedor kennen. Aber das dachte ich auch bei Nog und die Amis kennen die großen Namen aus Japan eben nicht. Das ist leider so. Die Fans sind das größte Manko der UFC, weil sie keine Ahnung von Technik und Klasse haben. Als Big Nog vorgestellt wurde war es sehr ruhig im Raum, weil ihn eben keiner kennt. Bei Royce Gracie genauso als seine Rückkehr für den Hughes-Kampf verkündet wurde. Die neue Generation Fans kennt eben hauptsächlich die UFC- und die TUF-Fighter und auch für Fedor wird man kräftig die Werbetrommel rühren müssen, damit sein Gehalt durch die PPV-Käufe wieder reinkommt.
    Ich will ihn ja auch bei der UFC sehen, aber wenn er sich nicht bezahlen lässt, dann ist das in Ordnung. Er ist vielleicht der beste, aber man kann ihn einfach nicht gut genug verkaufen. In wie wiet das noch mit dem Sport an sich zu tun hat, sei mal dahingestellt, aber wie heißt es doch so schön beim Wu-Tang Clan:
    Cash Rules Everything Around Me.

    Zum Umgang mit Angestellten:
    Ich habe nicht alle Interviews von White verfolgt, aber wenn er zwei TUF-Fighter rausschmeißt, weil sie sich im Haus prügeln, dann ist das in Ordnung. Wenn er Noah Inhofer für ein Weichei hält, geht das auch in Ordnung und diese Tito Ortiz-Sache beruht ja auf Gegenseitigkeit. Sicherlich sollte er sich als Aushängeschild der UFC etwas mehr in Political Correctness üben, aber wenn ein Tito Ortiz sich in den Vertrag schreiben lässt, dass er einen Boxkampf mit White bekommt und dann jedesmal, wenns kurz davor ist, den Schwanz einzieht und White den schwarzen Peter zuschiebt, dann kann ich eine Reaktion von Dana verstehen. Denn er ist auch ein Mensch und muss sich von Tito nicht alles gefallen lassen, nur weil der die Massen zum PPV-Kauf überredet.

  18. Doc sagt:

    @ grosses P
    doping: mark coleman hat bei pride 32 the real deal in den staaten gekämpft. das sah er auch schon so aus.
    UFC: joe silva ist vielleicht der matchmaker bei der ufc, aber dana ist der präsident, d. h. das letzte wort hat er.
    ich schrieb: seit den zuffas ist keine WIRKLICHE zusammenarbeit zustande gekommen. dana hat doch mal ein paar seiner zugpferde geschickt, aber nur um der welt zu beweisen, wer die besten fighter und die beste orga hat. (o-Ton dana white) also, nur zu PR zwecken.
    sicherlich werden die lokalen promos in europa und auch sonst auf der welt bestehen bleiben, aber wenn die ufc denen das wasser abgräbt. wie stark sind dann noch ihre finanziellen mittel?
    wird in „the smashing machine“ nicht von sehr genauen gesundheitkontrollen gesprochen? und da es in Japan ein sehr strenges drogengesetz gibt, denke ich mal wird keiner so blöd sein zu dopen wenn er eventuell mit einer haftstrafe zu rechnen hat.

  19. DAZsound sagt:

    Grosses P du textest und textest und textest……hört glaub ich gar nicht mehr auf…hier sind wie du es schon bemerkt hat fast alle PRIDE sympathiasten, ist doch klar das wir alle uns ein Comeback von PRIDE wünschen und die UFC am besten zum Teufel jagen würden.
    Fedor ist halt die Nr.1 und wieso sollte er keine Sonderkonditionen bekommen ? ich denke es ist nicht zuviel verlangt bei anderen Events mitzukämpfen, aber da merkt man wieder wie gierig die UFC wieder mal ist…..

  20. Doc sagt:

    @DAZsound
    WORD UP!

  21. wanderlei sagt:

    gyeah pride one!

  22. Grosses_O sagt:

    @DAZsound:
    Verzeihung, wenn ich meine Aussagen irgendwie begründen will, anstatt nur wie du zu schreiben, dass es eben so ist.
    Fedor mag die Nummer 1 sein. Bei PRIDE. Im Ring, nicht im Octagon und auf dem Papier. Solange er nicht gegen Randy Couture oder den ihn ablösenden Champion gewinnt, wovon ich trotzalledem ausgehe, kann man das nicht zweifelsfrei sagen. Fedor würde normalerweise Randy Couture klar besiegen, aber er muss das erstmal unter Beweis stellen und solange kann er auch keine Sonderkonditionen verlangen. Das Marketingfiasko CroCop hat auch die UFC vorsichtig werden lassen.

  23. DAZsound sagt:

    @gross

    Wo habe ich gesagt das es einfach eben so ist ? lies mal mein Beitrag nochmal und lies mal das ganze Zeug was du geschrieben hast.

    Manchmal muss man eben Prioritäten setzen, wenn sie Fedor unbedingt wollen dann müssen sich auch mal eben nachgeben, wenn nicht dann fightet er eben nicht für sie, so sieht die Sache anscheinend für ihn aus.

  24. TheBeast sagt:

    was mich an der ganzen Sache nervt ist einfach der Punkt, das Mr. White einfach gelogen hatt. Hab mir das Pride Decade Video nochmal angeguckt u. am Schluss sagt er das es mit Pride weitergeht u. nicht das es nur um die DVD-Vermarktung geht. ( ausser meine Englischkenntnisse sind so schlecht das ich es falsch versanden habe🙂 ). Habe eigentlich gedacht wenn Zuffa beide Organisationen hatt dann gibt es so eine Art Superbowl 1-2x im Jahr, nicht das UFC einfach alle guten Kämpfer aufkauft …. deshalb sind wohl die meisten auch enttäuscht von White…. wobei man natürlich sagen muss die UFC ist jetzt schon ne klasse besser und ich freu mich auch wieder mehr auf die Veranstaltungen …

    hab mir die lezten Tag mal Art of War 3 und ne Elite Xc Veranstaltung angeguckt u. da wird auch ordentlich was geboten, sind halt nich die ganz grossen Namen dabei aber viele Bekannte u. gute junge Fighter evtl. bildet sich ja mit dort ein guter Gegner zur UFC .

  25. Alucard sagt:

    Also ich fand UFC schon immer besser als Pride,
    dieses dämlich aufstehen am Ring und wieder in der Mitte vortsetzen.
    Dann unmögliche Kampfpaarungen (Fedor gegen Zulu jr.)
    und teilweise sehr zweifelhafte Ringrichter entscheidungen.
    Aber das ist eh Geschichte, die frage ist halt ob Pride durch ZUFFA untergegangen ist oder
    ob sie schon am Ende war. Bevor ZUFFA Pride gekauft hat, hat Pride schon den TV Vertrag verloren und wenn man das Interview durchliest sagt ja Dana auch das es Probleme gibt mit den TVSender.
    Klar muss man nichts für Bare Münze nehmen aber die UFC zu verteufeln halte ich falsch. Sie ist es die MMA groß und salonfähig gemacht hat. Pride kennt kaum einer in den USA, das hat man bei Wands auftritt mit Chuck gesehen.
    Ich wünsche mir auch das Pride parallel läuft und die Kämpfer ab und an mal wechseln für einen Kampf/Titelkampf, aber das Leben ist kein Wunschkonzert.
    Was nützt denn das Boykott? Wer hat den schon vorher PPV´s bei ZUFFA gekauft?
    Dachte eigentlich das Premiere das wieder eingestellt hat.
    Und zur Library gehören nicht nur die DVD Rechte, die Bringen in den USA nicht viel, viel wichtiger sind die Verträge mit den Pride Kämpfer, die gehören nämlich auch dazu….

  26. Ouch sagt:

    Könnt ihr alle kein Englisch? (Artikelverfasser eingeschlossen) Original lesen und verstehen, würde ich da mal sagen…

  27. andyhug4ever sagt:

    @Ouch – yep, ich beherrsche die Englische Sprache. – Was möchtest du uns mit deinem Feedback mitteilen?

  28. Hunter sagt:

    @Doc

    Du sagst, „Support the local mma-scene“.
    Aber wo ist die Werbung?
    Wo sind die Ankündigungen im Vorfeld in den Medien, um eine solche Veranstaltung public zu machen?
    Da reicht es nicht aus, in den Foren zu posten, das Hansi gegen Günter kämpft.
    Da müssen dann örtliche und auch kleinere, überregionale Radiosender mit in die Werbung einbezogen werden, überregionale Printmedien, etc.
    Aber leider halten sich die regionalen Veranstalter da doch sehr bedeckt.

    Und bevor du jetzt sagst, das das Quatsch ist. Ich hatte die Möglichkeit als Helfer an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen.
    Und, was soll ich sagen? Die Anzahl der Plakate hat nicht einmal gereicht, um überall welche auszuhängen. Die regionale Presse wußte von nichts und dann gab es noch nicht einmal Flyer.
    Das Ende vom Lied?
    Es waren nur die Kämpfer, deren Trainer und ein paar Freunde dort; alles in allem vielleicht 60 – 70 Leute, von denen dann nicht mal alle, bis zum letzten Fight geblieben sind.

    Ist das dann die „local scene“ die wir supporten sollen? Vielleicht noch die Werbung machen?
    Oder sie finanzieren?

    Auch wenn hier jeder meckert. Zum Zuge kommt – auch wenn es selten wirklich gut ist – nur der, mit der meisten Kohle.
    Das nennt sich dann freie Marktwirtschaft.
    Und da wird dann auch der Boykott von einzelnen – leider – nichts bewirken.
    Und die UFC hat ausreichend Fans und hochkarätige Sportler.
    Auch wenn die „Vorstandsetage“ mit fragwürdigen Methoden arbeitet, am Ende zählt, für den normalen Fan, nur der Kampf.
    Da fragt niemand mehr nach den Hintergründen

  29. Doc sagt:

    @Hunter
    Genau das ist der Punkt. „Support your Local Scene“ beudeutet nicht nur Regionale Events zu besuchen, sondern auch etwas für den Sport zu tun, mitzuhelfen den Sport groß zu machen. (Rene und seine MMA-News.com Seite sind ein hervorragendes Beispiel)
    Ich glaube, das dein Problem eher darin liegt, das Hansi und Günter zwar sehr gute Kämpfer sein können, aber leider nicht das IMage von einem chuck liddell oder Ortiz oder couture, etc. haben und du deswegen nicht die ambitionen hast um dich ordentlich über regionale, bzw. nationale events zu informieren. auf http://www.groundandpound.de wird man ganz gut über solche events informiert. wenn jeder so denken würde wie du, braucht ja keiner mehr ein Event zu veranstalten, der nicht mindestens 1 Million USD dafür ausgibt,

    ich war dieses jahr auf dem FFC Bad Boys Event in Leipzig, und muss wirklich sagen, das ich abgesehen von diesem dämlichen Käfig, nichts daran auszusetzen hatte. das waren hochkarätige Kämpfe die keine langeweile haben aufkommen lassen. ich glaube es waren ca. 1500 Leute anwesend.

    aber was denkst du denn warum die Plakate bei einigen Veranstaltungen nicht ausreichend zur Verfügung stehen? weil die kohle fehlt! und solange es leute gibt, die lieber im internet ihre klugen ratschläge erteilen, anstatt mal die kleineren events in ihrer nähe zu ünterstützen, wird das auch so bleiben. denn nur so kommt geld in die kassen. das heisst: wenn du einen solchen event besuchst, unterstützt du die Veranstalter finanziell. aber genau diese kohle von dir wird benötigt um das nächste mal eine anständige werbung schalten zu können oder aber noch bessere kämpfer einkaufen zu können usw. also um genau das zu machen was deiner meinung nach fehlt.
    und zu den fehlenden Ankündigungen in den Medien kann ich nur sagen: daß MMA in Deutschland (leider) noch nicht so gross wie in Japan oder bei den Amis ist und das es gerade hier in Deutschland Medien gibt die diesen Sport als barbarisch Brutal befinden und aus diesem Grunde diesen Sport nicht unterstützen würden. Zur Erinnerung: die UFC hat auch mal klein angefangen und solange es Leute gibt, denen nicht bewusst ist, daß man auch als Fan für den Aufbau des Sportes im eigenen Land etwas tun kann, wird sich da auch nichts ändern. Ich betone nochmals: Es fehlt die Kohle! Kohle gibt es nur wenn man was verkauft!

    Aber wenn Du dich damit so gut auskennst und genau weisst wo die fehler der kleineren Veranstalter liegen, tue uns allen den Gefallen und Organisiere einen Event. Du würdest feststellen, daß das gar nicht so einfach ist und das auch meistens mit erheblichen Kosten zusammenhängt.

    Also, wenn Du was für den Sport in deinem Land tuen willst, nehme so viele Events wie möglich mit!

    @Alucard
    das mit dem UFC Boykott bezieht sich auf die DVDs und darauf daß man kein schlechtes Gewissen mehr hat, wenn man sich das Ganze im I-Net ansieht oder einfach downloaded.
    du schreibst: das die UFC den Sport in den USA groß und salonfähig gemacht hat, falls Du es vergessen haben solltest, wir leben in Europa. Also, ist es für uns erstmal Zweitrangig was die UFC und Dana White für den Sport in den USA tut. Ich meine, hat jemals einer davon gesprochen was Pride für den Sport in Japan getan hat? Auch wenn Japan das Mutterland des Kampfsports ist.
    Pride Events wirken einfach nicht so schmuddelig wie UFC Events (liegt wohl an dem Käfig). Als Pride auf EUROSPORT ausgestrahlt wurde habe ich viele positive Reaktionen auf diese Übertragungen mitbekommen. Und das auch von Leuten die mit MMA gar nichts zu tun haben. Und die gleichen Leute fanden die UFC enfach nicht gut. Also, ich denke das Pride eher Gesellschaftsfähig als die UFC ist, alleine schon deswegen weil in Japan keine besoffenen, pöbelnden Zuschauer rumsitzen, sondern z. Bsp. eher ein 20Jähriges Mädchen neben ihrer 80Jährigen Oma usw. In Japan steht einfach der sportliche Aspekt an erster Stelle, während in den USA selbst Rampage, der den tollen LIddell innerhalb von 2 Minuten ausgeknockt hat von der Crowd ausgebuht wird.

  30. Doc sagt:

    @andyhuh4ever
    ich wollte damit sagen, daß ich die Seite ziemlich cool finde und mich auch gerne hier auf deiner Seite aufhalte. Danke das es Leute wie dich gibt, die ihren allerwertesten hoch kriegen und was für unseren Lieblingssport tun.

    DANKE!!!!!

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