Sayonara Pride :(

Yahoo Japan berichtet, dass alle Pride Mitarbeiter entlassen wurden!

Erinnern wir uns: Lorenzo Fertitta machte in der Pressekonferenz zur Übernahme das Versprechen, dass Pride weiter geführt wird.

Lange Zeit kriegte man keine News wie es weitergeht mit der geliebten MMA-Organisation – ein Grand Prix war angesetzt, dieser wurde jedoch verschoben.

Nun hat Jamie Pollack (ein Anwalt welcher für ZUFFA arbeitet) alle Pride Mitarbeiter angerufen und ihnen über das Telefon die Kündigung mitgeteilt. (Tolles Management!)

Der Public Relation Chef von Pride – Mr. Sasahara – hat sich öffentlich bei den Fans für die Kündigung der Pride-Mitarbeiter entschuldigt.

Ich selbst – als grosser Pride Fan – bin unglaublich enttäuscht von Zuffa und ihrer Personalführung. Auch fühle ich mich schlecht für die Mitarbeiter von Pride aber am meisten für alle MMA-Fans in der Welt, welche doch noch vielleicht ein fünkchen Hoffnung hatten, dass die Pride Organisation nochmals zum Leben erweckt wird.

Hätte ich doch nur einige Milliönchen und gute Verbindungen in Japan – ich würde die Organisation wieder aus dem Boden stampfen und den Fans geben, wonach sie lange warten mussten – die Rückkehr der grössten MMA-Organisation der Welt: PRIDE FC.😦

13 Antworten zu Sayonara Pride :(

  1. goran sagt:

    Einfach nur traurig,mir fehlen die Worte.

  2. Becks75 sagt:

    Goran hat es bereits gesagt: Es können einem nur noch die Worte fehlen angesichts dieser fatalen Entwicklung. I used to like the UFC. But I loved Pride FC.

  3. Doc sagt:

    zum heulen! Rene, du hast ja soooo recht!

  4. Mamo sagt:

    auch wenn pride weg ist kommt ein andere organisation und veranstaltet änliche kämpfe.
    weil der j apanische markt ist immer noch offen für solche kämpfe und irgend welche geschäftsleute werden denn markt lucke schon ausnützen uns was neues bringen.
    was meint ihr??

  5. DAZsound sagt:

    Ich werde bis heute nicht verstehen, wieso K-1 es zugelassen hat Pride durch ein US Organisation übernehmen zulassen….ich trauere bis heute noch und werde das in Zukunft noch tuen….PRIDE R.I.P

  6. *Burn* sagt:

    Traurig, PRIDE war einfach einzigartig. Vor allem die Produktion der Shows mit dem ganzen Rahmenprogramm wird es in dieser Qualität wohl in keiner anderen Organisation jemals geben.

    @Mamo:
    Gut möglich, dass ein neuer Promoter versucht, die Lücke zu füllen, aber FEG (K-1) wird sich Seine dominante Marktposition auch nicht so einfach nehmen lassen.

  7. Sergej Fährlich sagt:

    Jeder der sich für MMA interessiert wird angepisst sein, dass so ein geldgeiler Opportunist namens Dana White und seine zwei Mafiosis eine ganze Fight Organisation zerstören und damit auch noch ungestraft davon kommen. „What you give is what you get“, und da Dana immer nur „nimmt“, wird er irgendwann sein Fett abbekommen!

    Ich wünsche mir einen japanischen Abramowitsch oder Mark Cuban, der sich im Stolz gekränkt fühlt und Pride FC wieder auferstehen lässt!!!
    Die Hoffnung stirbt zuletzt!

    …der große Tag wird kommen Freunde!!!

  8. Markus sagt:

    @Rene

    Gebe Dir vollkommen Recht, wenn das TATSÄCHLICH so gelaufen ist mit Kündigung am Telefon, dann ist das wirklich ganz arm!!!!
    Schade, daß ich mich so wenig auskenne am japanischen Fernsehmarkt, da ja angeblich die fehlenden Übertragunsmöglichkeiten, der Grund für das aus von PRIDE waren…Zuffa hat da wohl einfach keinen Deal zu stande bekommen?!!! Keine Ahnung in wie weit das wirklich stimmt?!

    Ich bin zwar originärer UFC Fan (direkt seit ´93), aber das aus von PRIDE, kann einfach KEINEN MMA Fan egal sein!!!! PRIDE war auch in meinen Augen eine geniale Organisation und sie wird auch mir sehr fehlen!!! Auch wenn die UFC fast ALLE wichtigen MMA Fighter mittlerweile unter Vertrag hat, fehlt da einfach was ohne PRIDE!

    @Sergej
    Du Oppurtunisten sind die ALLE in dem Buisness, nicht nur DANA, PRIDE ist ja auch nicht grundlos in dieses beschissene Lage gekommen (Fuji Deal, Yakuzza Skandal etc.) In so einen Geschäft (Promoter) hast Du als altruistischer Philantrop einfach Null Überlebenschance, da geht es halt nunmal um fressen, oder gefressen werden!!!

    Klar ist DANA geldgeil und eine verflucht gerissene Sau, aber das ist auch gut so!!!
    Denn ich denke das ist einer der Gründe warum Zuffa Pride gekauft hat und nicht Pride Zuffa. Klar finde ich das auch verflucht Schade mit PRIDE und ich hatte auch noch Hoffnung gehabt, daß sie wiederauferstehen, aber die Frage ist doch kann man DANA einen Vorwurf machen, nur weil er seinen Job besser macht?!!!!

    Mit dem Ende von PRIDE geht eine Ära zu ende und das tut einfach jeden richtigen MMA Fan weh (mich kotzt das auch an!), aber ich denke das ist erst der Anfang…es wird noch mehrere feindliche Übernahmen geben, da in dem Sport einfach extrem viel Geld steckt und ich hoffe einfach nur, daß der Sport an sich nicht darunter leidet und das nicht wirklich irgendwann verschobene Kämpfe an der Tagesordnung sind, wie beim Boxen, oder sich alle dopen wie bei der Tour de France!

    Ich will einfach nicht so Leute wie Don King im MMA groß werden sehen, denn egal was DANA ist, er ist KEIN Typ der Kämpfer zerstört, um sich selbst zu bereichern!

    lg
    Markus

  9. andyhug4ever sagt:

    Der ehemalige Pride-Präsident nimmt Rache:


    😉

  10. Doc sagt:

    Habe eben einen ähnlichen Artikel auf Sherdog.com gelesen. dort steht das diese Telefonkonferenz ganze 10min gedauert hat. und noch ein paar Dinge mehr über das tolle UFC Management, bzw. wie das PRIDE Problem gelöst wurde. Auch wie sich die Ehemaligen MItarbeiter von PRIDE zu verhalten haben wurde angesprochen. Die feindliche Übernahme hat für die UFC ganz toll geklappt. Und das Dana (UFC) alles versucht hat um einen TV Deal für PRIDE an Land zu ziehen halte ich auch für `ne ganz miese Ausrede.
    Dieses Verhalten steigert meine Wut auf das UFC Management ins unermeßliche.
    Ich finde es sehr schade wie das alles gelaufen ist und kann eigentlich nur zu diesem UFC Verhalten anmerken, daß das ein absolutes Armutszeugnis ist.
    Menschlich gesehen, liebe DIE Hard UFC Fans!

    Habe u.a. ein Problem mit der UFC, weil man von fast jedem Amerikanischen Fighter bei jeder Gelegenheit unter die Nase gerieben bekommt, wie Toll Amerika ist (Support our Troops, Tito mit Stars & Stripes nach dem Kampf durch die Halle rennen, um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen, usw.) Und wenn nicht von denen, dann vermittelt einem die ganze Show ein Pro Amerika Gefühl. Die Aussenpolitik die die USA an den Tag legen ist schlichtweg zum kotzen, und da brauche ich einfach keine Army Werbespots während einer PPV übertragung oder irgendwelche Pro Amerika Weisheiten nach dem Kampf.

    Aber das, liebe Kommentar-Leser, ist nur meine ganz persönliche Meinung!

  11. mw666 sagt:

    @Doc

    Also Doc da sprichst Du mir mal vollkommen aus der Seele!!!!
    War gestern auf der Seite von Hughes und wollte nen Comment zu der letzten Folge von TUF posten, aber als ich wieder dieses „Message to our troops“ gelesen habe, da hätte ich am liebsten den link zu „Fuck Bush“ von Blumtopf gepostet (btw geniales Lied)…mich ärgerst das auch extrem, wenn Kämpfer anfangen Politik zu machen! Ich halte von Bush rein gar nichs (war aktiv im Kerry Forum vertreten😀 ), der Krieg war Schwachsijnn und inszeniert und wenn Kämpfer anfangen Propaganda zu machen kotzt mich das an!!!

    Von daher DOC, sehe ich das genauso wie Du!!! Finde es gut, daß Diu das mal angesprochen hast!!!!

    lg
    Markus

  12. Grosses_O sagt:

    Nunja, vom Krieg und von Bush mag man halten was man will, aber ich habe noch keinen Fighter gesehen, der support the war gesagt hat. Viele Fighter haben eben Freunde unter den Soldaten und da ist es doch ganz normal, wenn man sowas sagt. Zumal die GIs im Irak nichts dafür können.
    Die Fighter bringen die Politik nicht in den Sport. Die sind einfach patriotisch und mögen ihr Land auch wenne s von einem Esel regiert wird und wollen, dass man ihre Landsleute, die sich in einer schwierigen Situation im Ausland befinden, unterstützt.
    Was gäbe ich dafür, wenn man in Deutschland auch wieder so offen patriotisch sein könnte, wie die Amis.

    Und wenn Tito seine Fahne herumträgt hab ich da kein Problem mit. Er hat übrigens eine Fahne die auf der einen Seite die amerikanische, auf der anderen Seite die mexikanische Flagge zeigt. Des weiteren kommt er immer mit Mosh von Eminem zum Ring. Also dem kann man bestimmt nicht vorwerfen, er würde Bush unterstützen.
    Er mag sein Land und das ist gut so. Würde mir auch mal gefallen, wenn ein deutscher Kämpfer mit Deutschland-Fahne zum Ring kommt und sagt, man solle die Soldaten unterstützen.

    Das die UFC diese Werbespots schaltet, ist bewusst kalkuliert, schließlich sind Männer zwischen 18 und kA ja auch die Zielgruppe des Produkts UFC und wenn die Army da eben einen Batzen Geld locker macht um da Werbung zu schalten, warum nicht?
    Man darf nie vergessen, dass es immer auch ein Geschäft ist. Idealismus kann man sich nicht leisten. Soll halt einer mehr Geld zahlen als die Army, dann verschwinden die Werbespots auch aus dem Programm.

  13. Doc sagt:

    @ Grosses O
    Also, habe drei möglichkeiten zu deinem Kommentar:
    1. Du bist doch der Anwalt der UFC oder sogar ein Amerikaner der nichts auf sein Land kommen lässt. Denn Du rechtfertigst in einer Tour das Verhalten der UFC.
    Und zwar vom Standpunkt der Betreiber her. Bei deinen Kommentaren gehst Du überhaupt nicht auf die Bedürfnisse der Kämpfer oder der nicht Geschäftsleute ein.

    2. Du bist so USA fixiert, das Du gar nicht mehr erkennst, das z.Bsp: Support our Troops“ mit „Support the War“ gleichzusetzen ist. Klar, ich würde mich auch darüber freuen, wenn wir endlich den Schatten unserer dunklen Vergangenheit ablegen könnten und die Deutschen ein wenig patriotischer wären. Aber das ist überhaupt nicht mit den Amis zu vergleichen. Die Amis fallen seit über 60 Jahren regelmäßig in andere Länder ein und versuchen diese Nationen ihre Weltanschauung aufzudrängen.
    Stimmt, kein Fighter sgat direkt Support the War, aber dadurch das Fighter davon reden das Freunde von ihnen in genau diesem Krieg kämpfen (dann kommt noch Support our troops dazu), unterstützen und propagieren sie diesen Krieg indirekt.
    Und in Amerika bedeutet Patriotismus: Amerika kommt zuerst, dann kommt lange nichts mehr, und irgendwann ganz unten kommt der Rest der Welt.
    Es würde dri gefallen, wenn ein deutscher Kämpfer sagen würde, man solle unsere Soldaten unterstützen? Unsere Soldaten haben nichts in Ländern zu suchen, in denen Amerika völlig Grundlos eingefallen ist, das ganze von uns und dem Rest Europas sanieren lässt um dann letztendlich einen neuen Absatzmarkt zu erschließen, bzw. sich Ölreserven für das nächste Jahrhundert zu sichern.
    Auf was sollte man den Aussenpolitisch als Amerikaner stolz sein? UNd wenn ich nicht hundertprozentig hinter meiner Regierung stehe, ziehe ich doch nicht in den Krieg. Soviel zum Thema die GIs können da nix für.
    Natürlich muss man als Amerikaner bei jeder Gelegenheit erwähnen das man sein Land liebt und stolz darauf ist. Worauf stolz? Auf die nicht einhaltung des Kyoto Protokolls? Weil man sich das Recht herausnimmt sich über alle Regeln der anderen Nationen hinweg zu setzen? Oder einfach nur für die Kriegsverbrechen, die seit über einem halben Jahrhundert im Namen der Gerechtigkeit und der Demokratie ausgeübt werden.

    3. Bist ein CIA Computer der nur auf bestimmte Schlagwörter reagiert und dann seinen Senf dazu gibt, egal ob es passt oder nicht!😉 Bevor Du jetzt wieder an die
    Decke gehst, das sollte ein Schwerz sein.

    Last but not least:
    die Frage war nicht warum die UFC diese Werbungen schaltet, sondern ob denn das überhaupt etwas in einer PPV Übertragung eines Fightevents zu suchen hat.
    Klar, du siehst wieder das Geschäft. Ist ja auch viel wichtiger als sich für eine gute Sache stark zu machen und vielleicht der ganzen Welt zu zeigen das man nicht hinter dem von dir angesprochenem Esel steht.
    Idealismus kann man sich nicht leisten? Sollte man aber! Vielleicht hast Du ja kein Ideal für das es sich lohnt zu kämpfen.

    Fühle dich bitte nicht dazu genötigt mir auf mein Kommentar zu reagieren.

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